Kooperationsprojekt der AfeB Heidelberg  mit dem Arbeitskreis Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbands e.V .

                        Wie läuft der Kurs ab? Als Beispiel hier das Programm des Kurses 2009/ 2010 
 

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Abb.: Jedes Seminar schließt ab mit Hinweisen zu weiterführender Literatur und Tipps, wo günstige Materialien zu bekommen sind
(hier: Dr. Ulrich Paatsch, Kursleitung, im Seminar 2 des Kurses 2002)

Startseminar: 
Montag, 8. Juni 2009,
Kindermuseum des Historischen Museums Frankfurt

  • Referenten: Susanne Gesser, Dr. Ulrich Paatsch, Prof. Gisela Weiß
Arbeitsschritte:
* Wie wir arbeiten werden: Ziele und Arbeitsformen im Kurs „Die Sprache der Dinge“
* Person und Praxis. Eine arbeitsorientierte Vorstellungsrunde
* Museumspädagogik konkret. Eine kurze Einführung in die wichtigsten Begriffe und Prinzipien.
* Ein Projekt starten. Praktische Übungen und 
* Tipps zur Projektentwicklung.
* Hinweise zu den schriftlichen Arbeiten

Seminar 1 (= erstes thematisches Seminar):
Dienstag, 9. Juni 2009,

Kindermuseum des Historischen Museums Frankfurt

Thema: Das Museum als Ort für Kinder. Neue Ideen gewinnen, um gezielter auf die Bedürfnisse und Erfahrungswelten von Kindern und Jugendlichen einzugehen.
  • Referentinnen: Susanne Gesser, Leiterin des Kindermuseums und Mitglieder des Teams des Kindermuseums
Arbeitsschritte:
*  Einführung: Das Kindermuseum am Historischen Museum – Geschichte, Entwicklung, aktuelles Konzept
*  Stadtgeschichtliche Ausstellungen mit und für Kinder konzipieren.
*  Arbeit in und mit der aktuellen Sonderausstellung für Kinder
*  Kinder haben Familien: Familiensonntage 
*  Projektwochen für Kinder und Jugendliche
*  „Be-greifen“ und Gestalten. Projektbezogene Aktivitäten mit Kindern in den Werkstätten des Kindermuseums. Erfahrungen und Möglichkeiten.

Seminar 2:
Montag, 13. Juli 2009, 
Freilichtmuseum Hessenpark, Neuanspach
Thema: Durchgehechelt - lehmverschmiert - versetzt. Wie Museumsbesucher nicht nur ihr blaues Wunder erleben. 
Handlungsorientierte Vermittlungsformen im Museum.

  • Referent/innen: Dr. Martine Spies-Gehrig, Christel Seegert
Arbeitsschritte:
* Einführung: Der Hessenpark - das 1974 gegründete zentrale hessische Freilichtmuseum als museumspädagogischer Ort.
* Erlebnis, Ereignis, Event. Rundgang im Gelände mit Schwerpunkten an Orten für museumspädagogische Aktionen und Werkstätten;
* dabei Vorstellung ausgewählter handlungsorientierter Angebote;

* Am Beispiel: Ländlicher Fachwerkbau um 1900. Handlungsorientierte Vermittlung durch "selbst Hand anlegen" für verschiedene Altersgruppen

* Am Beispiel: Alltagskultur und Märchenwelt. Die Puppentheaterwerkstatt im Hessenpark als Angebot für Schulklassen und freie Gruppen

Seminar 3:
Montag, 7. September 2009, 
Senckenberg -Forschungsinstitut und Naturmuseum, Frankfurt
Thema: Schule und Museum - neue Ideen für eine alte Beziehung. 

  • Referent: Dr. Gerhard Winter, NN
Arbeitsschritte:
*  Das Naturmuseum Senckenberg ist ein klassischer außerschulischer Lernort und kann zu verschiedenen Themen in den Unterricht eingebunden werden, wie: Natur-Bionik, Evolution, Biodiversität und Klimawechsel im Laufe der Erdgeschichte;
* Einführung: Einmal mit der Klasse bei den Dinosauriern. Das Museum Senckenberg als Lern-, Forschungs- und Projektort für Grundschüler/innen.
* Jugendliche im Museum (Sekundarstufe 1): Ausgehend vom Konzept "Lebewesen haben sich entwickelt" werden verschiedene Themenführungen angeboten. Neben spektakulären Fossilfunden aus dem Erdmittelalter (Saurier), beeindruckenden Skeletten von neuzeitlichen Großsäugern (Rüsseltiere und Wale) stehen bei dieser Altersgruppe i.d.R. Objekte mit hohem Erlebniswert im Mittelpunkt;
* Fazit: Wieviel Museum braucht die Schule? Hinweise und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lehrern/innen, Schulklassen und Schulen unter gegenwärtigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen.
* Die "Renner": Kinder-Museumsführer in zwei Sprachen

Seminar 4:
Montag, 12. Oktober 2009
Linden Museum Stuttgart
Thema: Ausstellungsgestaltung und Ausstellungsdidaktik in der neuen Nordamerika - Dauerausstellung des Lindenmuseums

  • Referentin: Dr. Sonja Schierle, Peter Zürn (freier Architekt)
Arbeitsschritte:
*  Einführung: Aktuelle Ausstellungspolitik am Linden Museum Stuttgart
*  Zur Museumspädagogik im Linden Museum: Wie werden Schausammlung und Sonderausstellungen für unterschiedliche Zielgruppen erschlossen? 
*  Kurze Einführung in Gestaltungsprinzipien und Funktionsweisen von Museumsausstellungen.
*  Kulturelle Vielfalt anschaulich machen. Idee und Umsetzung der neuen Nordamerika Ausstellung im Linden Museum. Erstens: Entwicklung einer eigenen Ausstellungsidee
*  Zweitens: Realisierte Gestaltungs- und Vermittlungsformen: Recherche in der Schausammlung des Museums 
*  Nachgefragt! Interview mit dem verantwortlichen Ausstellungsgestalter.


Seminar 5:
Montag, 7. Dezember 2009
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Thema: Führungen, Aktionen und Projekte. Ausgewählte Beispiele für personale Kunstvermittlung der Museumspädagogik der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
  • Referentinnen: Dr. Sibylle Brosi, Petra Erler-Striebel
Arbeitsschritte:
* Kurzer Überblick: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe gehört zu den großen Kunstmuseen der Bundesrepublik und beherbergt Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie verfügt über drei Jahrzehnte Erfahrung in zeitgemäßer Kunstvermittlung.
* Das Seminar versteht sich als Einführung in die personale Vermittlung in einem Kunstmuseum unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Methoden , die geeignet sind einen Museumsbesuch für unterschiedliche Zielgruppen attraktiv und altersadäquat zu gestalten.
* Dafür wird im Seminar praktisch umgesetzt, was Stefan Huene mit seinem Zitat postuliert: "Ich glaube, es ist sehr wohl möglich, die Türen zwischen dem Kunstschaffen und dem teilnehmenden Beobachter zu öffen"
* Beispiel - Projekt 1: Reise in die Welt des Absolutismus. Das Kunstmuseum wird vom außerschulischen Lernort zum Spielort und Erfahrungsraum für Schüler/innen.
* Beispiel - Projekt 2: Literaturwerkstatt im Kunstmuseum - kreatives Schreiben mit allen Sinnen.

Kolloquium:
Montag/ Dienstag, 29./ 30. Mai 2010
Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim
Anwesend sind Referenten/innen der Tagesseminare und Gäste. 

  • Moderation/ Referate: Dr. Ulrich Paatsch, Dr. Horst Steffens, Dr. Gerhard Zweckbronner
Arbeitsschritte:
*  ELEMENTA 1 und 2: Begegnung mit einem neuen Museumstyp.
*  Zusammenfassende Diskussion der Erfahrungen und Ergebnisse des Kurses; 
*  Hergezeigt..! Präsentationen der von den Teilnehmern/innen in ihren schriftlichen Arbeiten entwickelten Projekte.

 

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